Regulärer Betrieb der Schulen und Kitas bleibt bis zum 19. April 2020 ausgesetzt

(Update 26.03.2020)

(Update 20.03.2020)

(Update 19.03.2020, 17 Uhr)

Die Schulen werden nun noch länger geschlossen bleiben.

Wir benötigen jetzt bitte die Rückmeldung, wer ab Montag (23.03.2020) die Notbetreuung benötigt.

Melden Sie sich dazu bei Frau Meyer-Marcotty bis Freitag, 20.3.20 um 13:00 Uhr.

Bitte geben Sie an:
–           welche Tage
–           welche Uhrzeiten
–           Mittagessen – ja /nein

(Update 19.03.2020, 13.40 Uhr)

Behörde für Schule und Berufsbildung:
Regulärer Betrieb der Schulen und Kitas bleibt bis zum 19. April 2020 ausgesetzt – Notbetreuung weiterhin gewährleistet

Zur weiteren Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus haben Schulbehörde und Sozialbehörde beschlossen, den regulären Betrieb der Hamburger Schulen, der Kitas und der Kindertagespflege auch weiterhin auszusetzen. Dies ist bis zum 19. April 2020 der Fall. Eine Notbetreuung ist weiterhin gewährleistet. Darüber hinaus gilt nach wie vor, dass Rückkehrern aus Risikogebieten das Betreten einer Kita, einer Kindertagespflege oder einer Schule auch ohne Symptome für 14 Tage nach Rückkehr untersagt ist.

Notbetreuung an Hamburgs Schulen

Die Schulbehörde appelliert in dieser besonderen Situation an die Eltern, ihre Kinder grundsätzlich zu Hause zu betreuen und nur in Notfällen zur Schule zu schicken. Auf eine Betreuung bei den Großeltern oder anderen Personen, die zur Risikogruppe gehören, sollten Eltern im Interesse des Schutzes dieser Personen verzichten. Für Eltern, die unbedingt auf eine Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind, bieten die Schulen in der Zeit von 8.00 bis 16.00 Uhr eine Notbetreuung für Kinder bis zur Altersgrenze von 14 Jahren an. Vorerst können alle Eltern, die aus familiären Gründen darauf angewiesen sind, diese Notbetreuung in Anspruch nehmen.

Für die Katharina von Siena – Schule gilt:

Wir werden die Schule ab Mittwoch (18.03.2020) für eine Notbetreuung von 8:00-16:00 Uhr  öffnen.

Wir weisen darauf hin, dass es eine Notbetreuung ist. Sie und Ihr Kind dürfen auch nur die Schule betreten, wenn Sie nicht aus einem Risikogebiet kommen oder Krankheitssymptome haben. Bitte versuchen Sie ihr Kind zuhause zu behalten.

Wenn Sie Ihr Kind in die Schule bringen, bitte mit Elternteil erscheinen.

Bitte geben Sie Ihrem Kind eine ausreichende Verpflegung – Frühstück und Mittagessen mit, da der Caterer abbestellt ist und wir uns zunächst einen Überblick verschaffen müssen, wie viele Kinder eine Notbetreuung benötigen.

Bitte geben Sie Ihrem Kind auch die Federmappe und Aufgaben mit, die zu bearbeiten sind.

Um einen Überblick über die Anzahl der Kinder für die Betreuung zu bekommen, bitten wir Sie:

bis heute (17.03.2020) 19:00 Uhr  um Rückmeldung per E-Mail an Frau Meyer-Marcotty (leitung@katharina-von-siena-schule.kseh.de).

Bitte geben Sie die Tage und Uhrzeiten und Jahrgang an

Entsprechend der Rückmeldungen können wir die Personalplanung machen.

Frau Rawalski und Herr Stefanowski werden dann mit einigen Lehrern und Pädagogen morgen vor Ort sein.

Erreichbarkeitsinfo

Nach wie vor sind wir am sichersten per Mail erreichbar!

Auch weiterhin sind wir leider nur sehr eingeschränkt per Telefon erreichbar. Sie erreichen zwar einen Anrufbeantworter (AB), diesen können wir aber momentan nicht abhören, so dass Sie bitte NICHT auf den AB sprechen.

Bitte schreiben Sie bei Fragen, Krankmeldungen, …. eine Mail an:

sekretariat@katharina-von-siena-schule.kseh.de

Vielen Dank!

Schöpfungsgottesdienst

Vom 1. September bis zum 04. Oktober ist weltweit und in allen christlichen Kirchen die Zeit der Schöpfung. Wir feiern, dass Gott die Welt geschaffen hat. Wir loben ihn für die Erde, die Planzen, die Tiere und die Menschen. Alles hat er wunderbar gestaltet.

Aus diesem Grund trafen wir uns am Donnerstag, 29.09.2022 zum Schöpfungsgottesdienst in der Turnhalle. Frau Mende und das Team der Schulpastoral hatten dazu eingeladen. Nach einer Begrüßung und 2 gemeinsamen Liedern, die durch Frau Mieth und Frau Yameogo begleitet wurden, konnten sich die Kinder entscheiden. Sie konnten….

  • im Raum der Stille zur Ruhe kommen und dort Mandalas ausmalen.
  • an der “Laudato si Challenge” teilnehmen und aufschreiben oder malen, was in der Welt lobenswert und staunenswert für sie ist. Was möchten sie loben, bzw. wofür können sie danken.
  • an der “Laudato si Challenge” teilnehmen und überlegen: “Wie möchte ich die Schöpfung schützen und bewahren?” Auch diese Überlegungen durften die Kinder aufschreiben oder aufmalen.

Einige Kinder der 4. Klasse formulierten eigene Fürbitten, die sie im Anschluss vortragen durften.

Nach dem Schlussgebet und dem Segen sangen alle noch ein gemeinsames Lied und gingen fröhlich in ihre Klassen zurück.

„Antisemitismus muss uns aufrühren“ – Studientag für Lehrkräfte der katholischen Schulen

Es ist nicht mehr zu übersehen: Angriffe auf Jüdinnen und Juden in der deutschen Öffentlichkeit, verbale Beschimpfungen in direkten Begegnungen und Hetze im Netz haben deutlich zugenommen. Antisemitismus ist in Deutschland keine Randerscheinung mehr und lässt sich zunehmend auch an Schulen beobachten. Mit einem Studientag sensibilisierte das Referat Schulprofil nun Lehrkräfte der katholischen Schulen für diese gesellschaftliche Entwicklung.

Bild: Prof. Julia Bernstein (Universität Frankfurt)

Julia Bernstein, Soziologin und Professorin für Diskriminierung und Inklusion an der Universität Frankfurt, blieb bei ihrem Vortrag nicht bei der Erläuterung der historischen Entwicklung des Antisemitismus stehen, sondern verdeutlichte die aktuelle Problematik aus der Perspektive Betroffener mit zahlreichen Alltagsbeispielen. In Workshops arbeiteten die Teilnehmer_innen schließlich – gemeinsam mit Julia Bernstein und “Schule ohne Rassismus”-Koordinatorin Johanna Jönck – an Argumentations- und Handlungsstrategien, um in konkreten Fällen unmissverständlich Stellung beziehen zu können.

„Diskriminierung beginnt nicht mit Hass, sondern mit Pauschalisierungen, Stereotypen, Vorurteilen, Ignoranz, einer unterschwelligen Abwertung oder unreflektierten Nutzung alltagssprachlicher Schmähungen“, sagte Bernstein. Im Antisemitismus würden sich diese unterschwelligen Elemente mitunter zu einer Weltanschauung verdichten. Im Schulalltag, so Bernstein, gebe es bei Schüler_innen jeden Alters und jeder Schulform oftmals keinerlei Hemmungen mehr, das antisemitische Schimpfwort „Du Jude“ zu gebrauchen. Es werde synonym zu Verrat, Geiz, Egoismus, Verlogenheit, Listigkeit oder Hinterhältigkeit verwendet. „Und für viele Lehrerinnen und Lehrer beginnt antisemitische Diskriminierung erschreckenderweise erst dort, wo sich der Antisemitismus gewaltförmig in Angriffen auf jüdische Schülerinnen und Schüler manifestiert – also dann, wenn es längst zu spät ist“, erklärte die Soziologin. Diese verzerrte Problemwahrnehmung sei auf eine Überforderung der Lehrkräfte im Schulalltag, aber auch auf fehlendes Wissen, Bagatellisierungsstrategien und sogar antisemitische Ressentiments zurückzuführen.

Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, betonte die Notwendigkeit, dem Antisemitismus nicht nur direkt an und in den katholischen nachzuspüren, sondern als Christinnen und Christen stets auch die Außenperspektive in den Blick zu nehmen. „Wenn Jüdinnen und Juden in unserer Gesellschaft antisemitische Gewalt erfahren, dann kann uns das als katholische Schulen nicht ruhig bleiben lassen. Dann muss uns das aufrühren und dann müssen wir Stellung beziehen und handeln“, so Haep. Er verwies zugleich auf bestehende Antisemitismen in der christlichen Sprach- und Bildwelt, die es offenzulegen gelte. „Bestimmte Begriffe, Vokabeln, Sprichwörter, Redewendungen, Bilder als antisemitisch geprägt zu erkennen und zu entlarven, ist die wesentliche Voraussetzung dafür, auch bereits in frühen Lernprozessen der Kindheit gegensteuern zu können“, erklärte Haep. Das sei ein wichtiges Feld pädagogischen Handelns. „Und beschäftigen wir uns mit der Frage, ob der Einsatz gegen Antisemitismus und Rassismus nicht ein profilgebender Akzent an unseren Schulen werden kann. Ich glaube, es steht uns als katholischen Schulen in Hamburg gut zu Gesicht – in einer Stadt, in der man auf die Liberalität der pluralen, multikulturellen, multiethnischen, multireligiösen, freiheitlichen Bürgerkultur setzt. Nicht als Ornament, als Dekoration, sondern als gestaltender zivilgesellschaftlicher Beitrag unserer Schulen für das Leben und Zusammenleben in dieser Stadt“, so Haep.

YouTube: https://youtu.be/O_tahEz27P4

Das neue Schulmagazin der katholischen Schulen ist da!

Das neue Schulmagazin der katholischen Schulen ist da!

Nach eigenen Wünschen und Präferenzen frei wählen – das gilt für alle Familien in Hamburg nicht nur beim Urlaubsziel und am Supermarktregal, sondern auch bei der Wahl der Schule.

In einem neu erschienenen Magazin gibt das Erzbistum Hamburg allen Interessierten einen differenzierten Einblick in die katholischen Grund- und Stadtteilschulen sowie Gymnasien, informiert über Personen und Initiativen, stellt Kooperationspartner vor und beantwortet die wichtigsten Eltern-Fragen rund um Privatschulen. Im Interview spricht der dreifache Vater und ZDF-Moderator Markus Lanz über große Potenziale der jungen Generation, über gelenkte Lebenswege und eigene Literatur-Offenbarungen. Das Schulmagazin ist auf der Homepage der katholischen Schulen im Erzbistum Hamburg downloadbar: www.kseh.de  

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